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Caaro und Basti

地点
wir studieren!!!! reicht das nicht?

schön dass ihr den weg zu unserem gästebuch gefunden habt!

verewigt euch ruhig und immer sauber bleiben*Gg*

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juhuuuu!
 
so jetzt haben wir auch endlich internet und nen blog.
 
liebe grüße aus eastbourne
 
anna, annette und christine
10 月 15 日
Huhu Ihr Süßen! Na euch scheint es ja so richtig gut zu gehen...das freut mich natürlich sehr!
Eure Fotos waren echt supi und es scheint ja landschaftlcih auch sehr nett zu sein bei euch in Helsinki! Bin schon gespannt was Ihr noch alles erleben werdet! Wünsch euch beiden super viel Spaß und alles Gute.... dicker Knutsch aus H-Town (gestern war übrigens Welcome Dinner...haben wieder ganz komische Menschen angefangen ;) CARO
9 月 11 日
ich hab nur die geilste jacke der welt weil die coony die geilsten connections der welt hat!!!! 
9 月 11 日
没有名字发表:
nochmal ich, irgendwie check ichs nich dass der hier ma meinen Namen anzeigt...

also der Eintrag Nummer 6 war von mir, der Coooony !!!
9 月 9 日
没有名字发表:
Halllöchen...
Ich würd mal sagen Caaro hat die geilste Jacke der Welt ;-)

Liebe Grüße noch aus Deutschland...
9 月 9 日

Caaro und Basti rocken Helsinki

...mittendrin statt nur dabei!
8月15日

Verdammt lang her!!!

Oh man, dieser Blog hat uns fast ein ganzes Jahr begleitet.
Und nun sitzt man schon seit über einem Jahr wieder in Deutschland, arbeitet fleißig an der Fertigstellung der Diplomarbeit und vermisst die schöne Zeit.

Hier nochmal ein großes Dankeschön!!!

In Liebe,

die wehmütige Caaro
4月3日

Russland olé....!

Hier kommt nun der ausführliche Russlandbericht, ich hoffe er wird nicht allzulang und langweilig für euch.

 

Dienstag Abend (25.03) ging es mit dem Zug los nach Moskau. Am Bahnhof haben wir unsere Reisepässe mit den Visas bekommen, ab da waren wir schon viel beruhigter! Der Nachtzug an sich war eine Erfahrung wert. Ein Klapperzug aus dem 60er Jahren, innen total russisch und eng!

Zwei Stunden mussten wir an der Grenze warten: Toilettentüren waren geschlossen und wir mussten in der Kabine artig warten. Reisepässe einsammeln, angucken, austeilen, wieder einsammeln, warten, warten, warten, aahhh, wir haben sie wieder. Als das geruckel wieder los ging, waren wir uns sicher: jetzt sind wir in Russland!

 

 Unser Tourguide Julia wartete schon auf uns und dann ging es los. Vor dem Kreml hatten wie eine Stunde Zeit für ein schnelles Frühstück und den geliebten Kaffee. Diese Stärkung brauchten wir auch, weil danach gingen vier Stunden Sightseeing los. Schön durch Moskau laufen und die wichtigsten Sachen angucken sowie die Geschite dazu hören. Der rote Platz (der auf altrussisch schöner Platz heisst) mit dem Blick auf den Kreml, das Gum (das grösste und älteste Einkaufszentrum Russlands) sowie die St. Basil Kirche mit den sieben kleinen Türmen (Wir nennen die orthodoxen Kirchen „Dönerkirchen“, weil sie irgendwie so aussehen als hätten sie eine Zwiebel auf dem Kopf. Der Name Zwiebelturm kommt also nicht von irgendwo her).

Vorbeigelaufen sind wir am Lubjanka. Von 1920 bis 1991 war es das Hauptquartier, das zentrale Gefängnis und das Archiv des sowjetischen Geheimdienstes in Moskau. Nach dem Ansehen von vielen Monumenten und Statuen ging es dann endlich in dem Kreml. Man denkt immer „oohhhh, der Kreml“, aber so viel gibt es da gar nicht zu sehen. Halt viele Gebäude und viele Kirchen. Interessant ist nur, dass es früher eine Festung war, dessen Charme man heute noch spüren kann.

Nachmittags waren wir dann in der Tretyakov Gallerie, die grösste Sammlung russischer Kunst in einem sehr schönen alten Gebäude.

Abends sind wir dann durch die Einkaufsstrasse, vorbei am Las Vegas von Moskau wieder zu unserem Treffpunkt gelaufen um dann Moskau bei Nacht zu sehen. Zum Glück diesmal in einem Reisebus, noch mehr laufen hätte uns sicher umgebracht!!!!!

 

Um halb drei Nachts ging dann auch unser Zug nach St. Petersburg.

 

Am frühen Mittag, so gegen 12, kamen wir in unserem Hostel an und sind erstmal gepflegt duschen gegangen. Das war herrlich!!!!

Nachdem wir usn eingerichtet hatten sind wir dann die Stadt erkunden gegangen und abends gab es für Anja und mich einen Besuch im russischen Ballett. Romeo und Julia hätten mich am Ende des dritten Aktes beinahe zum weinen gebracht!!!! So eine schöne Inzenierung habe ich selten gesehen und das Theater war einfach nur traumhaft schön. Zum Glück hatten die Zaren damals viel Geld und haben es gut angelegt: in Theater, Paläste, Kirchen und Museen. Die nächsten Tage ging es dann wieder ans Sightseeing: Die Hermitage (unglaubliches Gebäude mit vielen Kleinigkeiten und natürlich Kunstgegenständen) die Kazan Kathedrale (die grössrte orthodoxe Kirche Russlands), der Stroganow Palast (danke für das leckere Gulasch!!!), die Festung Peter&Paul ( wo man gut und gerne bei drei Grad Russen sehen kann, die fast nackt sind und sich sonnen wollen), die Christus der Erlöser Kirche (die innen komplett mit Mosaiken ausgestattet ist) und natürlich die St. Isaac Kathedrale (die drittgrösste Kathedrale der Welt).

Ein wenig ausserhalb von St. Petersburg habe wir den Katharinenpalast gesehen, leider nur von aussen.... Das Bernsteinzimmer haben wir nicht zu Gesicht bekommen, weil die russische Regierung den Palast gemietet hatte. Dann waren wir noch am Paul’s Palast mit den grössten Parkanlagen Russlands. Die sehen im Sommer bestimmt hübsch aus, im Winter bei Schnee eher semi. Und Basti und ich haben die Reise auf uns genommen und haben uns den Peterhof angeschaut. Im Sommer gibt es da eine Masse an Fontänen, die für die damalige Zeit einmalig waren. Auch hier muss man sich eingestehen, dass der Winter und die Kälte die Schönheit nur Erahnen lässt, weil alle Fontänen abgedeckt sind, aber egal. Man war da!!!!!

 

Ganz wichtiges Thema für Russland sind die U-Bahn Stationen, die unterirdischen Paläste des Volkes. Mit der längsten Rolltreppe der Welt (126 Meter) gehts ab ins Dunkle. In Moskau darf man sie noch fotografieren und es sind wirklich sehr schöne Mosaike, Statuen und Bilder dort zu finden. In St. Petersburg ist das fotografieren strengestens verboten. Warum? Nun ja, im Falle eines Krieges kann man sich in den bis zu 100 Meter tiefen Schächten gut verstecken und sie haben auch schon einen Notfallplan entwickelt, wo man ein Lazarett, eine Suppenküche, Schlafbereiche etc aufstellen kann. Sobald man dies fotografieren würde, könnte man einen Plan geheimen Plan entwickeln, wie man die Bomben weden müsste.... und das wollen die Russen nicht! Aus dem Grund sind sie Bilder von der Metro nur in unseren Köpfen! Im Internet findet man ein paar Bilder, falls sich das einer anschauen mag.

 

So, das war Russland!!!! Nach vier Stunden warten an der Grenze nach Finnland waren wir dann am Sonntag Abend um halb eins zu Hause und sind in unsere Betten gefallen.

2月16日

test 1....2......3....

[2/15/2008 1:39:20 PM] Caaro : doof doof doof
[2/15/2008 1:39:31 PM] Caaro : aber mein zimmer ist jetzt wieder feini sauber und ich auch*gg* hab geduscht
[2/15/2008 1:39:46 PM] tom riddle : ja feinsaubere caaro und sauberes zimmer. ordentlich
[2/15/2008 1:40:02 PM] tom riddle : ich mach grad dummes eu paper voll oede sag ich dir
[2/15/2008 1:40:19 PM] Caaro : wieso denn schon wieder eu??
[2/15/2008 1:40:34 PM] tom riddle : na der report zur praese da warst du ja schon fleissiger
[2/15/2008 1:41:20 PM] Caaro : ja das stimmt...
[2/15/2008 1:41:25 PM] Caaro : also bis zehn vor??
[2/15/2008 1:41:29 PM] tom riddle : okidoki
[4:31:08 PM] Caaro : duuuu schatz?
[4:31:18 PM] Caaro : was halten wir mal von nem neuen eintrag aufm blog?
12月2日

Lappland

Hallo zusammen!

Hier ist die caaro mal wieder! Und wer hätte es gedacht, ich hab mal wieder viel zu erzählen! Also nehmt euch ein wenig zeit, die email wird bestimmt wieder lange!

 

Mittwoch

 

Mittwoch hatte die claudi geburtstag. Wir hatten, meiner meinung nach, eins der coolsten geschenke der welt. Ralf, ihr freund, ist am morgen angereist um sie zu besuchen und abends wollten sie eigentlich essen gehen. aber wir hatten schon geplant, dass wir für die beiden ein überraschungsdinner kochen. Also haben wir ‚(mal wieder?!!?!?!?) das letzte dinner auf der titanic gekocht! Die beiden haben bei uns in der wohnung gegessen und wir haben bei basti das essen vorbereitet und gekocht. Basti hat serviert, ich habe gekocht und anja, hanni und conny waren für die deko und das ganze geschnipsel verantwortlich! Die claudi hat sich richtig gefreut, das hätte ich nicht gedacht. Pünktlich zum dessert sind wir dann alle nach oben, haben bis drei gezählt und dann haben wir alle so getan, als hätten wir nun den eisberg gerammt*gggg*. Dann wurde der tisch ein wenig schief gestellt und die selbstgebastelten schwimmwesten angezogen. Ich glaube, ein bisschen angst hatten die beiden*haha*.

 

Donnerstg

 

Naja, tagsüberhalt uni und danach ging es ans sachen packen für lappland. Schön viele warme sachen.....! immerhin gehts ja ab in de artischen kreis in die nähe von rentieren und eisbären*gg*.

Pünktlich um viertel vor sieben abends waren wir dann am bahnhof um unsere tickets zu bekommen und zum ersten mal unsere gruppe zu sehen. so viele unbekannte gesichter! Aber auch ein paar bekannte, zum glück!

Wir sind mit dem nachtexpress gefahren, meine erste übernachtung im zug. Das wackelt ganz schön!

 

Freitag Vormittag

Morgens um halb acht sind wir dann in Rovaniemi angekommen, ganz schön früh wie wir alle fanden. Wusstet ihr, dass Rovaniemi die grösste stadt europas ist, auf jeden fall von der fläche? Zum glück hatten basti und ich frühstück eingepackt, das haben wir dann schon im zug gegessen. Aber während wir auf den bus gewartet haben, haben wir uns doch einen guten morgen kaffee gegönnt. Eine stunde später war der bus dann auch da und wir hatten ein letztes mal die möglichkeit, nahrungsmittel einzukaufen. Hätten wir mal früher gewusst, dass wir in den Hütten tagsüber soweiso nichts essen. Wir haben alles umsonst eingekauft!

Aber togal, was?

Nach dem 40-minütigen Einkaufbummel gings dann ab ins Santa Claus Dorf. Da wohnt der richtige Weihnachtsmann, ich war ganz begeistert. Das Dorf ist zwar vollgestopft mit Souveniershops und Cafes, aber dennoch war es sehr schön. Dort gibt es sogar eine Weihnachtspost, da kommen dir ganzen Briefe an den Weihnachtsmann an. Letztes Jar wurden über 750.000 gezählt, voll krass. Die werden dann alle sorgfältig nach Ländern sortiert und nach Weihnachten bekommt dann JEDES Kind eine Antwort. Nun gut, sie ist vorgefertigt und da steht „Lieber Weihnachtsfreund/ Liebe Weihnachtsfreundin“ drauf, aber wenigstens ist der Poststempel aus Lappland. Und Die lustige Elfen haben uns erzählt, dass man einfach nur Weihnachtsmann und Finnlands, bzw. Lappland auf den Briefumschlag schreiben muss und dann kommt der Brief automatisch in Lappland an!

Beim Weihnachtsmann waren wir auch drin! Also wer bis dahin noch Zweifel hatte, obs den Weihnachtsmann gibt oder nicht: Den Weihnachtsmann gibts wirklich. Er hat uns in seinem Wohnzimmer willkommen geheißen und wir durften uns neben ihm setzen. Wir haben uns ein bisschen mit ihm unterhalten. Ich hatte mich gewundert, warum wir englisch mit ihm sprechen und nicht deutsch (immerhin spricht der Weihnachtsmann ja alle Sprachen der Welt) aber mir wurde sehr schnell klar warum: Wir sassen ja mit mehreren Austauschschülern in seinem Wohnzimmer, natürlich sprechen wir englisch damit jeder alles verstehen kann!

Nach ereignissreichen zwei Stunden im Weihnachtsdorf sind wir dann nach Korvala aufgebrochen, unserem neuen zu Hause.

 

Freitag nachmittag

Naja, den ersten Tag im Schnee hat man natürlich richtig genutzt! Viel Schlitten fahren, Ski-Langlauf ausprobiert und einfach die Gegend erkundet. Ganz grosses Tennis waren natürlich die Husky-babies! Sooooo süüüüüüss!!!!!!!

Abends gabs dann leckeres Essen, Kartoffelpüree mit Fleischbällchen, Gemüse, Salat und Brot! Man hat erst richtig gemerkt, wieviel Hunger man hatte, nachdem man das Essen vor sich stehen hatte!

Da der Himmerl sternklar war, haben wir uns auf die Suche nach Nordlichtern gemacht. Leider hatten wir kein Glück, wir haben keine gesehen.....! Aber wenigstens waren wir Nachts spazieren, obwohl der Mond die Nacht zum Tag gemacht hat. Danach gings dann zum aufwärmen in die Sauna. Und danach ins Eisloch!!!!!! Man, das ist gar nicht so kalt wie man es sich vorstellt *gggg*. Aber das müsst ihr selber probieren!!!!

Samstag Morgen

Basti hat einen super Wecker, das kann man nicht anders sagen. Man wird quasi aus dem Schlaf geküsst mit einem leichten: AUUUUUUUFFSTEEEEEEEEEEHNNNNNNN!!!!!!

Traumhaft, so kann ein Tag beginnen!

Aber nach dem Frühstück war alles vergessen, man war ja auch viel zu aufgeregt. Heute stand nämlich die Huskyschlittenfahrt und die Rentierschlittenfahrt an. Warm eingepackt standen wir dann alle bei minus 5 Grad draussen und haben gewartet. Jaja, bei der Kälte kommen einem fünf Minuten schon wie eine halbe Stunde vor....! Aber die Schlittenfahrten waren es wert zu warten, so schön war das. Ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man von Tieren gezogen wird. Irgendwie so unkontrolliert und es kommt einem trotzdem viel schneller vor als im Auto.

Samstag Nachmittag/Abend

So, da ich jetzt das Schreiben übernehme, möchte ich der Caaro erst einmal für die Komplimente an meinen Wecker danken. Und natürlich, da ich ja nen Netter bin, biete ich der Caaro an dieser Stelle an sich den Wecker mal auszuleihen. Es ist ja schliesslich doch schöner mit diesem liebreizenden Geräusch und wieso sollte ich der Einzige sein, der in diesen Genuss kommt. ;-)))

Egal, weiter im Text. Nachdem wir also mit dem Huskyschlitten gefahren sind, haben wir uns erst einmal kurz in den Hütten wieder aufgewärmt. Ist auch dringend notwendig gewesen, da unsere Füße nämlich schon halb abgestorben waren. Da denkt man doch wirklich, dass in Lappland Winterschuhe und drei Paar warme Socken genug sein sollten, aber Pustekuchen. Naja, das Aufwärmen ging dann recht schnell, da die Heizung ja zum Glück funtionsfähig war. Wieder warm, sind wir dann wieder gemütlich und frohen Mutes auf die Langlaufski gegangen und haben den See auf ein Neues umrundet. Und da es ja in der vorhergehenden Nacht mehr als kalt war (-17 Grad), war der See auch soweit zugefroren, dass wir sogar mit den Skiern darauf fahren konnten. Aber mehr als bis zum Rand haben wir uns nicht getraut, da es doch irgendwie noch etwas unsicher war. Andere haben aber die Chance genutzt und haben sich spontan für Eisfischen entschieden. Den See einmal umrudet, hatten wir natürlich noch nicht genug und somit sind wir noch eine Tour etwas ab von der ursprünglichen Loipe gefahren. Es ging also mitten in den Wald rein und immer dem Waldweg entlang. Natürlich waren mehrere Stürze vorpramiert. Der Sturz in den Schnee is aber nicht das Schlimme. Viel dramatischer ist es ja sich wieder aufzurappeln. Aber bei jedem Fall hatte der Rest der Gruppe immer etwas zu lachen oder zumindest zu schmunzeln, wenn es wieder ans Aufstehen ging.

Von der wilden Entdeckungstour wieder bei den Hütten angekommen, haben wir uns auf ein Neues aufgewärmt und die Chance des Fernsehers gesehen. In Helsinki haben wir ja keinen und somit sind Caaro und ich dann in die benachbarte Cottage gegangen und haben mit den Bewohnern (natürlich auch Exchange students) Kevin allein in New York geschaut. Und da in Finnland ja die Filme im Englischen bleiben und nur die Subtitles in Finnisch zugefügt lernen, haben wir dann auch gleich noch etwas für unsere Sprachkenntnisse getan.

Am Abend gab es dann wieder feines Abendessen (Lachssüßkartoffelauflauf würd ich das nennen). Hat wieder einmal sehr lecker geschmeckt. Nach dem Essen und einem kurzen Ausruhen ging es dann wieder in die Sauna, wo wir bei bis zu 100°C geschwitzt haben. Da kam die Abkühlung durch das Eisloch natürlich mehr als gelegen und wieder einmal haben wir unsere Stärke bewiesen und sind gemütlich hineingehüpft.

Der Samstagabend war dann aber doch schon früher zu Ende, da wir alle zum Einen völlig fertig von dem Tag waren und zum Anderen fit für den nächsten Tag sein wollten.

 

Sonntag

Das Programm für Sonntag begann um 10 Uhr morgens. Der Bus hat uns wieder abgeholt und super warm eingepackt, haben wir uns dann auf den Weg zum nächsten Skigebiet gemacht. Das hat sich als schwieriger als gedacht herausgestellt, denn die ersten beiden Anlaufpunkte hatten geschlossen. Beim dritten Punkt hat es dann aber gut funktioniert und alle 43 Mann sind aus dem Bus ausgestiegen und haben sich Skier geholt. Das war natürlich eine etwas längere Prozedur, da in dem Ausleihcenter nur ein Angstellter war und er doch leicht überfordert mit dem spontanen Andrang schien. Aber auch die Wartezeit von 1,5 Stunden hat uns nix ausgemacht und nachdem wir auf den Skiern standen, waren wir frohen Mutes. Was der Sache allerdings einen leichten Abbruch gegeben hat, war der Fakt, dass es nur eine einzige Piste gab, die geöffnet war. Das wäre ja noch nicht das Problem gewesen, wenn es sich dabei um eine gemütlich blaue Piste gehandelt hätte. Leider Gottes war es aber nur eine rote Piste. Die Caaro hat dem ohne Angst in die Augen gesehen und war natürlich eine der Ersten, die zum Lift wollte. Ich muss an dieser Stelle allerdings zugeben, dass ich doch nen leicht mulmiges Gefühl hatte, denn in meinem Leben war ich bis zu diesem Zeitpunkt nur ein einziges Mal eine blaue Piste heruntergefahren und das auch ohne jegliche Bremstechnik (ausser man bezeichnet das dezente sich hinschmeissen als Technik). Nichtsdestotrotz habe ich mich dieser Aufgabe aber gestellt und bin auch zum Lift. Dort habe ich mich gleich als Erster auf den Sessel geschwungen und hatte dann erst festgestellt, dass die Anderen ja noch auf wiederum andere gewartet hatten. Somit hatte ich also ungefähr 5 Sessel Vorsprung. Aber ich habe oben am Hang natürlich gewartet. Als die Anderen dann aber auch oben waren, gab es die erste Krise. Sabine hat nämlich nur schlechte Erfahrungen mit dem Skifahren gemacht und als sie dann festgestellt hat, dass es keine blaue Piste wär (man bemerke, sie hat es erst oben festgestellt, da alle daran gearbeitet haben ihr es anders zu sagen), hat sie fast durchgedreht (Anmerkung: leichte Übertreibung). Wir haben dann versucht ihr das beizubringen, wobei ich mich da rausgehalten habe. Als dann allerdings andere exchange students kamen, die es sowieso besser konnten, hat auch Caaro damit aufgehört. Wir haben uns also daran gemacht den Berg wieder herunterzukommen.

Caaro war doch recht geübt und bis auf einen major Sturz hat sie das Herunterkommen mehr als gut gemeistert. Bei mir sah das dann aber doch anders aus. Um es kurz zu beschreiben. Ich bin quasi von der einen Seite auf die andere Seite gefahren und, da ich das Bremsen ja doch nicht ganz so beherrschte, hab ich die Hilfe des Netzes benutzt und mich einfach daran gestoppt. So ging das so ziemlich den ganzen Weg und mein Herunterfahren hat auch nur ungefähr eine Stunde gedauert und die Stürze waren auch kurz unter dem Level des Nicht-mehr-zählbaren. Unten angekommen, war Caaro schon wieder auf dem Weg nach oben und ich hab mir ne heisse Schokolade gegönnt. Während ich mit anderen so dasaß, kam die Sabine mit einem Skimobil heruntergefahren. Sie hat sich also wirklich nicht getraut (verständlich, hätte ich gewusst, dass ich ne freie Skimobilfahrt bekomme, hätte mich auch nix herunterbekommen) und wurde dann heruntergefahren. Ihr Entschluss war also ins Ausleihcenter zu gehen und ihre Down-Hill-Ski in Langlaufski umzutauschen. Obwohl ich natürich super gerne noch einmal heruntergefahren wäre, habe ich mir aber ein Herz gefasst und bin mir ihr gefahren, damit sie net so allein is (Anmerkung: Se on valhe (das ist eine Lüge)). So haben sich also die Wege getrennt und Caaro ist noch mehrmals die Piste heruntergefahren und ich hab mich im Langlauf geübt.

Abend wieder angekommen, haben wir erneut ein feines Abendessen bekommen (Rentier) und sind natürlich wieder zum Entspannen in die Sauna und ins Eisloch gegangen.

 

Montag

Unser Abreisetag, Montag, begann etwas später als üblich, da das Frühstück um eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Nach dem Frühstück ging es dann ans Packen und wenig später ging es auch schon wieder zum Bus, der uns nach Rovaniemi gefahren hat. Dort angekommen, hatten wir noch einige Zeit, um uns die Stadt anzuschauen und so sind wir durch die Heimatstadt der mitlerweile weltberühmten finnischen Band Lordi gelaufen. Der Weihnachtsmark war aufgrund des geschlossen Zustands mehr als enttäuschend und somit ging es zum Mittagessen in ein mexikanisches Restaurant. Hat uns allen natürlich sehr gut geschmeckt. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Souvenirladen, ging es dann Richtung Bahnhof, wo der Santa Claus Express schon auf uns gewartet hat.

Wir wussten ja, dass dieses Mal drei anstatt zwei Leute in einer Kabine waren. Worauf wir jedoch nicht vorbereitet waren, war, dass alle drei Betten übereinander waren und somit eine ziemliche Höhe vorhanden war. Aber aufgrund der doch miteinander vereinbaren Schlafpräferenzen gab es keinen Stress bei der Verteilung der Betten.

Um uns zu beschäftigen, sind wir in den Speisewagen gegangen und haben dort „Nacht in Palermo“ gespielt. Als wir jedoch zurückkamen, war unser Appartment mehr als kalt, was daran lag, dass das Fenster geöffnet war. Der Versuch das Fenster zu schliessen, scheiterte leider, da es mitlerweile doch leicht eingeeist war. Nun ja, der Schaffner, der zufällig bei uns vorbeiging, war mehr als nicht willig uns zu helfen und somit haben Caaro und ich etwas konstruiert, sodass das Fenster wenigstens ein wenig geschlossen war und net ganz auf. Bei späteren Versuchen hat es jedoch langsam geklappt und somit hatten wir eine Nacht ohne zu grosses Frieren.

 

Dienstag

Der Dienstag begann mit dem dezenten Alarm von meinem Wecker. Ich habe mich also gemütlich fertig gemacht, Zähne geputzt und wollte gerade die anderen wecken, als der Zug plötzlich stehen blieb. Ich habe aus dem Fenster geschaut und stellte fest, dass wir in Pasila/Helsinki waren. Natürlich blieb für die anderen keine Zeit sich gemütlich zu waschen und somit haben wir alle in totaler Hektik unsere Sachen gepackt. Der Zug fuhr aber schon wieder an und somit sind wir dann bis zum Hauptbahnhof in Helsinki gefahren. Wir haben uns von denjenigen, die es in Pasila auch nicht geschafft hatten auszusteigen verabschiedet und um den Trip abzuschliessen, haben Caaro und ich den Bus nach Hause genommen, wo wir dann wieder gut angekommen sind.

 

So, dass war also unser Reisebericht von unserem Trip nach Lappland. Jetzt wisst ihr so ziemlich über alles Bescheid, was wir erlebt haben und anhand der Bilder bekommt ihr auch noch mal visuelle Eindrücke.

 

Ganz liebe Grüße aus Helsinki senden Euch

 

Caaro und Basti


10月12日

ihr werdets nicht glauben......

....aber es schneit!!!! Und das Mitte Oktober, das glaubt uns kein Mensch!!!!
 
第 1 张,共 43 张
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