Caaro und Basti 的个人资料Caaro und Basti rocken H...照片日志列表更多 ![]() | 帮助 |
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12月2日 LapplandHallo zusammen! Hier ist die caaro mal wieder! Und wer hätte es gedacht, ich hab mal wieder viel zu erzählen! Also nehmt euch ein wenig zeit, die email wird bestimmt wieder lange!
Mittwoch
Mittwoch hatte die claudi geburtstag. Wir hatten, meiner meinung nach, eins der coolsten geschenke der welt. Ralf, ihr freund, ist am morgen angereist um sie zu besuchen und abends wollten sie eigentlich essen gehen. aber wir hatten schon geplant, dass wir für die beiden ein überraschungsdinner kochen. Also haben wir ‚(mal wieder?!!?!?!?) das letzte dinner auf der titanic gekocht! Die beiden haben bei uns in der wohnung gegessen und wir haben bei basti das essen vorbereitet und gekocht. Basti hat serviert, ich habe gekocht und anja, hanni und conny waren für die deko und das ganze geschnipsel verantwortlich! Die claudi hat sich richtig gefreut, das hätte ich nicht gedacht. Pünktlich zum dessert sind wir dann alle nach oben, haben bis drei gezählt und dann haben wir alle so getan, als hätten wir nun den eisberg gerammt*gggg*. Dann wurde der tisch ein wenig schief gestellt und die selbstgebastelten schwimmwesten angezogen. Ich glaube, ein bisschen angst hatten die beiden*haha*.
Donnerstg
Naja, tagsüberhalt uni und danach ging es ans sachen packen für lappland. Schön viele warme sachen.....! immerhin gehts ja ab in de artischen kreis in die nähe von rentieren und eisbären*gg*. Pünktlich um viertel vor sieben abends waren wir dann am bahnhof um unsere tickets zu bekommen und zum ersten mal unsere gruppe zu sehen. so viele unbekannte gesichter! Aber auch ein paar bekannte, zum glück! Wir sind mit dem nachtexpress gefahren, meine erste übernachtung im zug. Das wackelt ganz schön! Freitag VormittagMorgens um halb acht sind wir dann in Rovaniemi angekommen, ganz schön früh wie wir alle fanden. Wusstet ihr, dass Rovaniemi die grösste stadt europas ist, auf jeden fall von der fläche? Zum glück hatten basti und ich frühstück eingepackt, das haben wir dann schon im zug gegessen. Aber während wir auf den bus gewartet haben, haben wir uns doch einen guten morgen kaffee gegönnt. Eine stunde später war der bus dann auch da und wir hatten ein letztes mal die möglichkeit, nahrungsmittel einzukaufen. Hätten wir mal früher gewusst, dass wir in den Hütten tagsüber soweiso nichts essen. Wir haben alles umsonst eingekauft! Aber togal, was? Nach dem 40-minütigen Einkaufbummel gings dann ab ins Santa Claus Dorf. Da wohnt der richtige Weihnachtsmann, ich war ganz begeistert. Das Dorf ist zwar vollgestopft mit Souveniershops und Cafes, aber dennoch war es sehr schön. Dort gibt es sogar eine Weihnachtspost, da kommen dir ganzen Briefe an den Weihnachtsmann an. Letztes Jar wurden über 750.000 gezählt, voll krass. Die werden dann alle sorgfältig nach Ländern sortiert und nach Weihnachten bekommt dann JEDES Kind eine Antwort. Nun gut, sie ist vorgefertigt und da steht „Lieber Weihnachtsfreund/ Liebe Weihnachtsfreundin“ drauf, aber wenigstens ist der Poststempel aus Lappland. Und Die lustige Elfen haben uns erzählt, dass man einfach nur Weihnachtsmann und Finnlands, bzw. Lappland auf den Briefumschlag schreiben muss und dann kommt der Brief automatisch in Lappland an! Beim Weihnachtsmann waren wir auch drin! Also wer bis dahin noch Zweifel hatte, obs den Weihnachtsmann gibt oder nicht: Den Weihnachtsmann gibts wirklich. Er hat uns in seinem Wohnzimmer willkommen geheißen und wir durften uns neben ihm setzen. Wir haben uns ein bisschen mit ihm unterhalten. Ich hatte mich gewundert, warum wir englisch mit ihm sprechen und nicht deutsch (immerhin spricht der Weihnachtsmann ja alle Sprachen der Welt) aber mir wurde sehr schnell klar warum: Wir sassen ja mit mehreren Austauschschülern in seinem Wohnzimmer, natürlich sprechen wir englisch damit jeder alles verstehen kann! Nach ereignissreichen zwei Stunden im Weihnachtsdorf sind wir dann nach Korvala aufgebrochen, unserem neuen zu Hause.
Freitag nachmittagNaja, den ersten Tag im Schnee hat man natürlich richtig genutzt! Viel Schlitten fahren, Ski-Langlauf ausprobiert und einfach die Gegend erkundet. Ganz grosses Tennis waren natürlich die Husky-babies! Sooooo süüüüüüss!!!!!!! Abends gabs dann leckeres Essen, Kartoffelpüree mit Fleischbällchen, Gemüse, Salat und Brot! Man hat erst richtig gemerkt, wieviel Hunger man hatte, nachdem man das Essen vor sich stehen hatte! Da der Himmerl sternklar war, haben wir uns auf die Suche nach Nordlichtern gemacht. Leider hatten wir kein Glück, wir haben keine gesehen.....! Aber wenigstens waren wir Nachts spazieren, obwohl der Mond die Nacht zum Tag gemacht hat. Danach gings dann zum aufwärmen in die Sauna. Und danach ins Eisloch!!!!!! Man, das ist gar nicht so kalt wie man es sich vorstellt *gggg*. Aber das müsst ihr selber probieren!!!! Samstag MorgenBasti hat einen super Wecker, das kann man nicht anders sagen. Man wird quasi aus dem Schlaf geküsst mit einem leichten: AUUUUUUUFFSTEEEEEEEEEEHNNNNNNN!!!!!! Traumhaft, so kann ein Tag beginnen! Aber nach dem Frühstück war alles vergessen, man war ja auch viel zu aufgeregt. Heute stand nämlich die Huskyschlittenfahrt und die Rentierschlittenfahrt an. Warm eingepackt standen wir dann alle bei minus 5 Grad draussen und haben gewartet. Jaja, bei der Kälte kommen einem fünf Minuten schon wie eine halbe Stunde vor....! Aber die Schlittenfahrten waren es wert zu warten, so schön war das. Ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man von Tieren gezogen wird. Irgendwie so unkontrolliert und es kommt einem trotzdem viel schneller vor als im Auto. Samstag Nachmittag/AbendSo, da ich jetzt das Schreiben übernehme, möchte ich der Caaro erst einmal für die Komplimente an meinen Wecker danken. Und natürlich, da ich ja nen Netter bin, biete ich der Caaro an dieser Stelle an sich den Wecker mal auszuleihen. Es ist ja schliesslich doch schöner mit diesem liebreizenden Geräusch und wieso sollte ich der Einzige sein, der in diesen Genuss kommt. ;-))) Egal, weiter im Text. Nachdem wir also mit dem Huskyschlitten gefahren sind, haben wir uns erst einmal kurz in den Hütten wieder aufgewärmt. Ist auch dringend notwendig gewesen, da unsere Füße nämlich schon halb abgestorben waren. Da denkt man doch wirklich, dass in Lappland Winterschuhe und drei Paar warme Socken genug sein sollten, aber Pustekuchen. Naja, das Aufwärmen ging dann recht schnell, da die Heizung ja zum Glück funtionsfähig war. Wieder warm, sind wir dann wieder gemütlich und frohen Mutes auf die Langlaufski gegangen und haben den See auf ein Neues umrundet. Und da es ja in der vorhergehenden Nacht mehr als kalt war (-17 Grad), war der See auch soweit zugefroren, dass wir sogar mit den Skiern darauf fahren konnten. Aber mehr als bis zum Rand haben wir uns nicht getraut, da es doch irgendwie noch etwas unsicher war. Andere haben aber die Chance genutzt und haben sich spontan für Eisfischen entschieden. Den See einmal umrudet, hatten wir natürlich noch nicht genug und somit sind wir noch eine Tour etwas ab von der ursprünglichen Loipe gefahren. Es ging also mitten in den Wald rein und immer dem Waldweg entlang. Natürlich waren mehrere Stürze vorpramiert. Der Sturz in den Schnee is aber nicht das Schlimme. Viel dramatischer ist es ja sich wieder aufzurappeln. Aber bei jedem Fall hatte der Rest der Gruppe immer etwas zu lachen oder zumindest zu schmunzeln, wenn es wieder ans Aufstehen ging. Von der wilden Entdeckungstour wieder bei den Hütten angekommen, haben wir uns auf ein Neues aufgewärmt und die Chance des Fernsehers gesehen. In Helsinki haben wir ja keinen und somit sind Caaro und ich dann in die benachbarte Cottage gegangen und haben mit den Bewohnern (natürlich auch Exchange students) Kevin allein in New York geschaut. Und da in Finnland ja die Filme im Englischen bleiben und nur die Subtitles in Finnisch zugefügt lernen, haben wir dann auch gleich noch etwas für unsere Sprachkenntnisse getan. Am Abend gab es dann wieder feines Abendessen (Lachssüßkartoffelauflauf würd ich das nennen). Hat wieder einmal sehr lecker geschmeckt. Nach dem Essen und einem kurzen Ausruhen ging es dann wieder in die Sauna, wo wir bei bis zu 100°C geschwitzt haben. Da kam die Abkühlung durch das Eisloch natürlich mehr als gelegen und wieder einmal haben wir unsere Stärke bewiesen und sind gemütlich hineingehüpft. Der Samstagabend war dann aber doch schon früher zu Ende, da wir alle zum Einen völlig fertig von dem Tag waren und zum Anderen fit für den nächsten Tag sein wollten.
SonntagDas Programm für Sonntag begann um 10 Uhr morgens. Der Bus hat uns wieder abgeholt und super warm eingepackt, haben wir uns dann auf den Weg zum nächsten Skigebiet gemacht. Das hat sich als schwieriger als gedacht herausgestellt, denn die ersten beiden Anlaufpunkte hatten geschlossen. Beim dritten Punkt hat es dann aber gut funktioniert und alle 43 Mann sind aus dem Bus ausgestiegen und haben sich Skier geholt. Das war natürlich eine etwas längere Prozedur, da in dem Ausleihcenter nur ein Angstellter war und er doch leicht überfordert mit dem spontanen Andrang schien. Aber auch die Wartezeit von 1,5 Stunden hat uns nix ausgemacht und nachdem wir auf den Skiern standen, waren wir frohen Mutes. Was der Sache allerdings einen leichten Abbruch gegeben hat, war der Fakt, dass es nur eine einzige Piste gab, die geöffnet war. Das wäre ja noch nicht das Problem gewesen, wenn es sich dabei um eine gemütlich blaue Piste gehandelt hätte. Leider Gottes war es aber nur eine rote Piste. Die Caaro hat dem ohne Angst in die Augen gesehen und war natürlich eine der Ersten, die zum Lift wollte. Ich muss an dieser Stelle allerdings zugeben, dass ich doch nen leicht mulmiges Gefühl hatte, denn in meinem Leben war ich bis zu diesem Zeitpunkt nur ein einziges Mal eine blaue Piste heruntergefahren und das auch ohne jegliche Bremstechnik (ausser man bezeichnet das dezente sich hinschmeissen als Technik). Nichtsdestotrotz habe ich mich dieser Aufgabe aber gestellt und bin auch zum Lift. Dort habe ich mich gleich als Erster auf den Sessel geschwungen und hatte dann erst festgestellt, dass die Anderen ja noch auf wiederum andere gewartet hatten. Somit hatte ich also ungefähr 5 Sessel Vorsprung. Aber ich habe oben am Hang natürlich gewartet. Als die Anderen dann aber auch oben waren, gab es die erste Krise. Sabine hat nämlich nur schlechte Erfahrungen mit dem Skifahren gemacht und als sie dann festgestellt hat, dass es keine blaue Piste wär (man bemerke, sie hat es erst oben festgestellt, da alle daran gearbeitet haben ihr es anders zu sagen), hat sie fast durchgedreht (Anmerkung: leichte Übertreibung). Wir haben dann versucht ihr das beizubringen, wobei ich mich da rausgehalten habe. Als dann allerdings andere exchange students kamen, die es sowieso besser konnten, hat auch Caaro damit aufgehört. Wir haben uns also daran gemacht den Berg wieder herunterzukommen. Caaro war doch recht geübt und bis auf einen major Sturz hat sie das Herunterkommen mehr als gut gemeistert. Bei mir sah das dann aber doch anders aus. Um es kurz zu beschreiben. Ich bin quasi von der einen Seite auf die andere Seite gefahren und, da ich das Bremsen ja doch nicht ganz so beherrschte, hab ich die Hilfe des Netzes benutzt und mich einfach daran gestoppt. So ging das so ziemlich den ganzen Weg und mein Herunterfahren hat auch nur ungefähr eine Stunde gedauert und die Stürze waren auch kurz unter dem Level des Nicht-mehr-zählbaren. Unten angekommen, war Caaro schon wieder auf dem Weg nach oben und ich hab mir ne heisse Schokolade gegönnt. Während ich mit anderen so dasaß, kam die Sabine mit einem Skimobil heruntergefahren. Sie hat sich also wirklich nicht getraut (verständlich, hätte ich gewusst, dass ich ne freie Skimobilfahrt bekomme, hätte mich auch nix herunterbekommen) und wurde dann heruntergefahren. Ihr Entschluss war also ins Ausleihcenter zu gehen und ihre Down-Hill-Ski in Langlaufski umzutauschen. Obwohl ich natürich super gerne noch einmal heruntergefahren wäre, habe ich mir aber ein Herz gefasst und bin mir ihr gefahren, damit sie net so allein is (Anmerkung: Se on valhe (das ist eine Lüge)). So haben sich also die Wege getrennt und Caaro ist noch mehrmals die Piste heruntergefahren und ich hab mich im Langlauf geübt. Abend wieder angekommen, haben wir erneut ein feines Abendessen bekommen (Rentier) und sind natürlich wieder zum Entspannen in die Sauna und ins Eisloch gegangen.
MontagUnser Abreisetag, Montag, begann etwas später als üblich, da das Frühstück um eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Nach dem Frühstück ging es dann ans Packen und wenig später ging es auch schon wieder zum Bus, der uns nach Rovaniemi gefahren hat. Dort angekommen, hatten wir noch einige Zeit, um uns die Stadt anzuschauen und so sind wir durch die Heimatstadt der mitlerweile weltberühmten finnischen Band Lordi gelaufen. Der Weihnachtsmark war aufgrund des geschlossen Zustands mehr als enttäuschend und somit ging es zum Mittagessen in ein mexikanisches Restaurant. Hat uns allen natürlich sehr gut geschmeckt. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Souvenirladen, ging es dann Richtung Bahnhof, wo der Santa Claus Express schon auf uns gewartet hat. Wir wussten ja, dass dieses Mal drei anstatt zwei Leute in einer Kabine waren. Worauf wir jedoch nicht vorbereitet waren, war, dass alle drei Betten übereinander waren und somit eine ziemliche Höhe vorhanden war. Aber aufgrund der doch miteinander vereinbaren Schlafpräferenzen gab es keinen Stress bei der Verteilung der Betten. Um uns zu beschäftigen, sind wir in den Speisewagen gegangen und haben dort „Nacht in Palermo“ gespielt. Als wir jedoch zurückkamen, war unser Appartment mehr als kalt, was daran lag, dass das Fenster geöffnet war. Der Versuch das Fenster zu schliessen, scheiterte leider, da es mitlerweile doch leicht eingeeist war. Nun ja, der Schaffner, der zufällig bei uns vorbeiging, war mehr als nicht willig uns zu helfen und somit haben Caaro und ich etwas konstruiert, sodass das Fenster wenigstens ein wenig geschlossen war und net ganz auf. Bei späteren Versuchen hat es jedoch langsam geklappt und somit hatten wir eine Nacht ohne zu grosses Frieren.
DienstagDer Dienstag begann mit dem dezenten Alarm von meinem Wecker. Ich habe mich also gemütlich fertig gemacht, Zähne geputzt und wollte gerade die anderen wecken, als der Zug plötzlich stehen blieb. Ich habe aus dem Fenster geschaut und stellte fest, dass wir in Pasila/Helsinki waren. Natürlich blieb für die anderen keine Zeit sich gemütlich zu waschen und somit haben wir alle in totaler Hektik unsere Sachen gepackt. Der Zug fuhr aber schon wieder an und somit sind wir dann bis zum Hauptbahnhof in Helsinki gefahren. Wir haben uns von denjenigen, die es in Pasila auch nicht geschafft hatten auszusteigen verabschiedet und um den Trip abzuschliessen, haben Caaro und ich den Bus nach Hause genommen, wo wir dann wieder gut angekommen sind.
So, dass war also unser Reisebericht von unserem Trip nach Lappland. Jetzt wisst ihr so ziemlich über alles Bescheid, was wir erlebt haben und anhand der Bilder bekommt ihr auch noch mal visuelle Eindrücke.
Ganz liebe Grüße aus Helsinki senden Euch
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