Caaro und Basti 的个人资料Caaro und Basti rocken H...照片日志列表更多 ![]() | 帮助 |
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8月15日 Verdammt lang her!!! Oh man, dieser Blog hat uns fast ein ganzes Jahr begleitet. Und nun sitzt man schon seit über einem Jahr wieder in Deutschland, arbeitet fleißig an der Fertigstellung der Diplomarbeit und vermisst die schöne Zeit. Hier nochmal ein großes Dankeschön!!! In Liebe, die wehmütige Caaro 4月3日 Russland olé....!Hier kommt nun der ausführliche Russlandbericht, ich hoffe er wird nicht allzulang und langweilig für euch.
Dienstag Abend (25.03) ging es mit dem Zug los nach Moskau. Am Bahnhof haben wir unsere Reisepässe mit den Visas bekommen, ab da waren wir schon viel beruhigter! Der Nachtzug an sich war eine Erfahrung wert. Ein Klapperzug aus dem 60er Jahren, innen total russisch und eng! Zwei Stunden mussten wir an der Grenze warten: Toilettentüren waren geschlossen und wir mussten in der Kabine artig warten. Reisepässe einsammeln, angucken, austeilen, wieder einsammeln, warten, warten, warten, aahhh, wir haben sie wieder. Als das geruckel wieder los ging, waren wir uns sicher: jetzt sind wir in Russland!
Unser Tourguide Julia wartete schon auf uns und dann ging es los. Vor dem Kreml hatten wie eine Stunde Zeit für ein schnelles Frühstück und den geliebten Kaffee. Diese Stärkung brauchten wir auch, weil danach gingen vier Stunden Sightseeing los. Schön durch Moskau laufen und die wichtigsten Sachen angucken sowie die Geschite dazu hören. Der rote Platz (der auf altrussisch schöner Platz heisst) mit dem Blick auf den Kreml, das Gum (das grösste und älteste Einkaufszentrum Russlands) sowie die St. Basil Kirche mit den sieben kleinen Türmen (Wir nennen die orthodoxen Kirchen „Dönerkirchen“, weil sie irgendwie so aussehen als hätten sie eine Zwiebel auf dem Kopf. Der Name Zwiebelturm kommt also nicht von irgendwo her). Vorbeigelaufen sind wir am Lubjanka. Von 1920 bis 1991 war es das Hauptquartier, das zentrale Gefängnis und das Archiv des sowjetischen Geheimdienstes in Moskau. Nach dem Ansehen von vielen Monumenten und Statuen ging es dann endlich in dem Kreml. Man denkt immer „oohhhh, der Kreml“, aber so viel gibt es da gar nicht zu sehen. Halt viele Gebäude und viele Kirchen. Interessant ist nur, dass es früher eine Festung war, dessen Charme man heute noch spüren kann. Nachmittags waren wir dann in der Tretyakov Gallerie, die grösste Sammlung russischer Kunst in einem sehr schönen alten Gebäude. Abends sind wir dann durch die Einkaufsstrasse, vorbei am Las Vegas von Moskau wieder zu unserem Treffpunkt gelaufen um dann Moskau bei Nacht zu sehen. Zum Glück diesmal in einem Reisebus, noch mehr laufen hätte uns sicher umgebracht!!!!!
Um halb drei Nachts ging dann auch unser Zug nach St. Petersburg.
Am frühen Mittag, so gegen 12, kamen wir in unserem Hostel an und sind erstmal gepflegt duschen gegangen. Das war herrlich!!!! Nachdem wir usn eingerichtet hatten sind wir dann die Stadt erkunden gegangen und abends gab es für Anja und mich einen Besuch im russischen Ballett. Romeo und Julia hätten mich am Ende des dritten Aktes beinahe zum weinen gebracht!!!! So eine schöne Inzenierung habe ich selten gesehen und das Theater war einfach nur traumhaft schön. Zum Glück hatten die Zaren damals viel Geld und haben es gut angelegt: in Theater, Paläste, Kirchen und Museen. Die nächsten Tage ging es dann wieder ans Sightseeing: Die Hermitage (unglaubliches Gebäude mit vielen Kleinigkeiten und natürlich Kunstgegenständen) die Kazan Kathedrale (die grössrte orthodoxe Kirche Russlands), der Stroganow Palast (danke für das leckere Gulasch!!!), die Festung Peter&Paul ( wo man gut und gerne bei drei Grad Russen sehen kann, die fast nackt sind und sich sonnen wollen), die Christus der Erlöser Kirche (die innen komplett mit Mosaiken ausgestattet ist) und natürlich die St. Isaac Kathedrale (die drittgrösste Kathedrale der Welt). Ein wenig ausserhalb von St. Petersburg habe wir den Katharinenpalast gesehen, leider nur von aussen.... Das Bernsteinzimmer haben wir nicht zu Gesicht bekommen, weil die russische Regierung den Palast gemietet hatte. Dann waren wir noch am Paul’s Palast mit den grössten Parkanlagen Russlands. Die sehen im Sommer bestimmt hübsch aus, im Winter bei Schnee eher semi. Und Basti und ich haben die Reise auf uns genommen und haben uns den Peterhof angeschaut. Im Sommer gibt es da eine Masse an Fontänen, die für die damalige Zeit einmalig waren. Auch hier muss man sich eingestehen, dass der Winter und die Kälte die Schönheit nur Erahnen lässt, weil alle Fontänen abgedeckt sind, aber egal. Man war da!!!!!
Ganz wichtiges Thema für Russland sind die U-Bahn Stationen, die unterirdischen Paläste des Volkes. Mit der längsten Rolltreppe der Welt (126 Meter) gehts ab ins Dunkle. In Moskau darf man sie noch fotografieren und es sind wirklich sehr schöne Mosaike, Statuen und Bilder dort zu finden. In St. Petersburg ist das fotografieren strengestens verboten. Warum? Nun ja, im Falle eines Krieges kann man sich in den bis zu 100 Meter tiefen Schächten gut verstecken und sie haben auch schon einen Notfallplan entwickelt, wo man ein Lazarett, eine Suppenküche, Schlafbereiche etc aufstellen kann. Sobald man dies fotografieren würde, könnte man einen Plan geheimen Plan entwickeln, wie man die Bomben weden müsste.... und das wollen die Russen nicht! Aus dem Grund sind sie Bilder von der Metro nur in unseren Köpfen! Im Internet findet man ein paar Bilder, falls sich das einer anschauen mag.
So, das war Russland!!!! Nach vier Stunden warten an der Grenze nach Finnland waren wir dann am Sonntag Abend um halb eins zu Hause und sind in unsere Betten gefallen. 2月16日 test 1....2......3....[2/15/2008 1:39:20 PM] Caaro : doof doof doof [2/15/2008 1:39:31 PM] Caaro : aber mein zimmer ist jetzt wieder feini sauber und ich auch*gg* hab geduscht [2/15/2008 1:39:46 PM] tom riddle : ja feinsaubere caaro und sauberes zimmer. ordentlich [2/15/2008 1:40:02 PM] tom riddle : ich mach grad dummes eu paper voll oede sag ich dir [2/15/2008 1:40:19 PM] Caaro : wieso denn schon wieder eu?? [2/15/2008 1:40:34 PM] tom riddle : na der report zur praese da warst du ja schon fleissiger [2/15/2008 1:41:20 PM] Caaro : ja das stimmt... [2/15/2008 1:41:25 PM] Caaro : also bis zehn vor?? [2/15/2008 1:41:29 PM] tom riddle : okidoki [4:31:08 PM] Caaro : duuuu schatz? [4:31:18 PM] Caaro : was halten wir mal von nem neuen eintrag aufm blog? 12月2日 LapplandHallo zusammen! Hier ist die caaro mal wieder! Und wer hätte es gedacht, ich hab mal wieder viel zu erzählen! Also nehmt euch ein wenig zeit, die email wird bestimmt wieder lange!
Mittwoch
Mittwoch hatte die claudi geburtstag. Wir hatten, meiner meinung nach, eins der coolsten geschenke der welt. Ralf, ihr freund, ist am morgen angereist um sie zu besuchen und abends wollten sie eigentlich essen gehen. aber wir hatten schon geplant, dass wir für die beiden ein überraschungsdinner kochen. Also haben wir ‚(mal wieder?!!?!?!?) das letzte dinner auf der titanic gekocht! Die beiden haben bei uns in der wohnung gegessen und wir haben bei basti das essen vorbereitet und gekocht. Basti hat serviert, ich habe gekocht und anja, hanni und conny waren für die deko und das ganze geschnipsel verantwortlich! Die claudi hat sich richtig gefreut, das hätte ich nicht gedacht. Pünktlich zum dessert sind wir dann alle nach oben, haben bis drei gezählt und dann haben wir alle so getan, als hätten wir nun den eisberg gerammt*gggg*. Dann wurde der tisch ein wenig schief gestellt und die selbstgebastelten schwimmwesten angezogen. Ich glaube, ein bisschen angst hatten die beiden*haha*.
Donnerstg
Naja, tagsüberhalt uni und danach ging es ans sachen packen für lappland. Schön viele warme sachen.....! immerhin gehts ja ab in de artischen kreis in die nähe von rentieren und eisbären*gg*. Pünktlich um viertel vor sieben abends waren wir dann am bahnhof um unsere tickets zu bekommen und zum ersten mal unsere gruppe zu sehen. so viele unbekannte gesichter! Aber auch ein paar bekannte, zum glück! Wir sind mit dem nachtexpress gefahren, meine erste übernachtung im zug. Das wackelt ganz schön! Freitag VormittagMorgens um halb acht sind wir dann in Rovaniemi angekommen, ganz schön früh wie wir alle fanden. Wusstet ihr, dass Rovaniemi die grösste stadt europas ist, auf jeden fall von der fläche? Zum glück hatten basti und ich frühstück eingepackt, das haben wir dann schon im zug gegessen. Aber während wir auf den bus gewartet haben, haben wir uns doch einen guten morgen kaffee gegönnt. Eine stunde später war der bus dann auch da und wir hatten ein letztes mal die möglichkeit, nahrungsmittel einzukaufen. Hätten wir mal früher gewusst, dass wir in den Hütten tagsüber soweiso nichts essen. Wir haben alles umsonst eingekauft! Aber togal, was? Nach dem 40-minütigen Einkaufbummel gings dann ab ins Santa Claus Dorf. Da wohnt der richtige Weihnachtsmann, ich war ganz begeistert. Das Dorf ist zwar vollgestopft mit Souveniershops und Cafes, aber dennoch war es sehr schön. Dort gibt es sogar eine Weihnachtspost, da kommen dir ganzen Briefe an den Weihnachtsmann an. Letztes Jar wurden über 750.000 gezählt, voll krass. Die werden dann alle sorgfältig nach Ländern sortiert und nach Weihnachten bekommt dann JEDES Kind eine Antwort. Nun gut, sie ist vorgefertigt und da steht „Lieber Weihnachtsfreund/ Liebe Weihnachtsfreundin“ drauf, aber wenigstens ist der Poststempel aus Lappland. Und Die lustige Elfen haben uns erzählt, dass man einfach nur Weihnachtsmann und Finnlands, bzw. Lappland auf den Briefumschlag schreiben muss und dann kommt der Brief automatisch in Lappland an! Beim Weihnachtsmann waren wir auch drin! Also wer bis dahin noch Zweifel hatte, obs den Weihnachtsmann gibt oder nicht: Den Weihnachtsmann gibts wirklich. Er hat uns in seinem Wohnzimmer willkommen geheißen und wir durften uns neben ihm setzen. Wir haben uns ein bisschen mit ihm unterhalten. Ich hatte mich gewundert, warum wir englisch mit ihm sprechen und nicht deutsch (immerhin spricht der Weihnachtsmann ja alle Sprachen der Welt) aber mir wurde sehr schnell klar warum: Wir sassen ja mit mehreren Austauschschülern in seinem Wohnzimmer, natürlich sprechen wir englisch damit jeder alles verstehen kann! Nach ereignissreichen zwei Stunden im Weihnachtsdorf sind wir dann nach Korvala aufgebrochen, unserem neuen zu Hause.
Freitag nachmittagNaja, den ersten Tag im Schnee hat man natürlich richtig genutzt! Viel Schlitten fahren, Ski-Langlauf ausprobiert und einfach die Gegend erkundet. Ganz grosses Tennis waren natürlich die Husky-babies! Sooooo süüüüüüss!!!!!!! Abends gabs dann leckeres Essen, Kartoffelpüree mit Fleischbällchen, Gemüse, Salat und Brot! Man hat erst richtig gemerkt, wieviel Hunger man hatte, nachdem man das Essen vor sich stehen hatte! Da der Himmerl sternklar war, haben wir uns auf die Suche nach Nordlichtern gemacht. Leider hatten wir kein Glück, wir haben keine gesehen.....! Aber wenigstens waren wir Nachts spazieren, obwohl der Mond die Nacht zum Tag gemacht hat. Danach gings dann zum aufwärmen in die Sauna. Und danach ins Eisloch!!!!!! Man, das ist gar nicht so kalt wie man es sich vorstellt *gggg*. Aber das müsst ihr selber probieren!!!! Samstag MorgenBasti hat einen super Wecker, das kann man nicht anders sagen. Man wird quasi aus dem Schlaf geküsst mit einem leichten: AUUUUUUUFFSTEEEEEEEEEEHNNNNNNN!!!!!! Traumhaft, so kann ein Tag beginnen! Aber nach dem Frühstück war alles vergessen, man war ja auch viel zu aufgeregt. Heute stand nämlich die Huskyschlittenfahrt und die Rentierschlittenfahrt an. Warm eingepackt standen wir dann alle bei minus 5 Grad draussen und haben gewartet. Jaja, bei der Kälte kommen einem fünf Minuten schon wie eine halbe Stunde vor....! Aber die Schlittenfahrten waren es wert zu warten, so schön war das. Ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man von Tieren gezogen wird. Irgendwie so unkontrolliert und es kommt einem trotzdem viel schneller vor als im Auto. Samstag Nachmittag/AbendSo, da ich jetzt das Schreiben übernehme, möchte ich der Caaro erst einmal für die Komplimente an meinen Wecker danken. Und natürlich, da ich ja nen Netter bin, biete ich der Caaro an dieser Stelle an sich den Wecker mal auszuleihen. Es ist ja schliesslich doch schöner mit diesem liebreizenden Geräusch und wieso sollte ich der Einzige sein, der in diesen Genuss kommt. ;-))) Egal, weiter im Text. Nachdem wir also mit dem Huskyschlitten gefahren sind, haben wir uns erst einmal kurz in den Hütten wieder aufgewärmt. Ist auch dringend notwendig gewesen, da unsere Füße nämlich schon halb abgestorben waren. Da denkt man doch wirklich, dass in Lappland Winterschuhe und drei Paar warme Socken genug sein sollten, aber Pustekuchen. Naja, das Aufwärmen ging dann recht schnell, da die Heizung ja zum Glück funtionsfähig war. Wieder warm, sind wir dann wieder gemütlich und frohen Mutes auf die Langlaufski gegangen und haben den See auf ein Neues umrundet. Und da es ja in der vorhergehenden Nacht mehr als kalt war (-17 Grad), war der See auch soweit zugefroren, dass wir sogar mit den Skiern darauf fahren konnten. Aber mehr als bis zum Rand haben wir uns nicht getraut, da es doch irgendwie noch etwas unsicher war. Andere haben aber die Chance genutzt und haben sich spontan für Eisfischen entschieden. Den See einmal umrudet, hatten wir natürlich noch nicht genug und somit sind wir noch eine Tour etwas ab von der ursprünglichen Loipe gefahren. Es ging also mitten in den Wald rein und immer dem Waldweg entlang. Natürlich waren mehrere Stürze vorpramiert. Der Sturz in den Schnee is aber nicht das Schlimme. Viel dramatischer ist es ja sich wieder aufzurappeln. Aber bei jedem Fall hatte der Rest der Gruppe immer etwas zu lachen oder zumindest zu schmunzeln, wenn es wieder ans Aufstehen ging. Von der wilden Entdeckungstour wieder bei den Hütten angekommen, haben wir uns auf ein Neues aufgewärmt und die Chance des Fernsehers gesehen. In Helsinki haben wir ja keinen und somit sind Caaro und ich dann in die benachbarte Cottage gegangen und haben mit den Bewohnern (natürlich auch Exchange students) Kevin allein in New York geschaut. Und da in Finnland ja die Filme im Englischen bleiben und nur die Subtitles in Finnisch zugefügt lernen, haben wir dann auch gleich noch etwas für unsere Sprachkenntnisse getan. Am Abend gab es dann wieder feines Abendessen (Lachssüßkartoffelauflauf würd ich das nennen). Hat wieder einmal sehr lecker geschmeckt. Nach dem Essen und einem kurzen Ausruhen ging es dann wieder in die Sauna, wo wir bei bis zu 100°C geschwitzt haben. Da kam die Abkühlung durch das Eisloch natürlich mehr als gelegen und wieder einmal haben wir unsere Stärke bewiesen und sind gemütlich hineingehüpft. Der Samstagabend war dann aber doch schon früher zu Ende, da wir alle zum Einen völlig fertig von dem Tag waren und zum Anderen fit für den nächsten Tag sein wollten.
SonntagDas Programm für Sonntag begann um 10 Uhr morgens. Der Bus hat uns wieder abgeholt und super warm eingepackt, haben wir uns dann auf den Weg zum nächsten Skigebiet gemacht. Das hat sich als schwieriger als gedacht herausgestellt, denn die ersten beiden Anlaufpunkte hatten geschlossen. Beim dritten Punkt hat es dann aber gut funktioniert und alle 43 Mann sind aus dem Bus ausgestiegen und haben sich Skier geholt. Das war natürlich eine etwas längere Prozedur, da in dem Ausleihcenter nur ein Angstellter war und er doch leicht überfordert mit dem spontanen Andrang schien. Aber auch die Wartezeit von 1,5 Stunden hat uns nix ausgemacht und nachdem wir auf den Skiern standen, waren wir frohen Mutes. Was der Sache allerdings einen leichten Abbruch gegeben hat, war der Fakt, dass es nur eine einzige Piste gab, die geöffnet war. Das wäre ja noch nicht das Problem gewesen, wenn es sich dabei um eine gemütlich blaue Piste gehandelt hätte. Leider Gottes war es aber nur eine rote Piste. Die Caaro hat dem ohne Angst in die Augen gesehen und war natürlich eine der Ersten, die zum Lift wollte. Ich muss an dieser Stelle allerdings zugeben, dass ich doch nen leicht mulmiges Gefühl hatte, denn in meinem Leben war ich bis zu diesem Zeitpunkt nur ein einziges Mal eine blaue Piste heruntergefahren und das auch ohne jegliche Bremstechnik (ausser man bezeichnet das dezente sich hinschmeissen als Technik). Nichtsdestotrotz habe ich mich dieser Aufgabe aber gestellt und bin auch zum Lift. Dort habe ich mich gleich als Erster auf den Sessel geschwungen und hatte dann erst festgestellt, dass die Anderen ja noch auf wiederum andere gewartet hatten. Somit hatte ich also ungefähr 5 Sessel Vorsprung. Aber ich habe oben am Hang natürlich gewartet. Als die Anderen dann aber auch oben waren, gab es die erste Krise. Sabine hat nämlich nur schlechte Erfahrungen mit dem Skifahren gemacht und als sie dann festgestellt hat, dass es keine blaue Piste wär (man bemerke, sie hat es erst oben festgestellt, da alle daran gearbeitet haben ihr es anders zu sagen), hat sie fast durchgedreht (Anmerkung: leichte Übertreibung). Wir haben dann versucht ihr das beizubringen, wobei ich mich da rausgehalten habe. Als dann allerdings andere exchange students kamen, die es sowieso besser konnten, hat auch Caaro damit aufgehört. Wir haben uns also daran gemacht den Berg wieder herunterzukommen. Caaro war doch recht geübt und bis auf einen major Sturz hat sie das Herunterkommen mehr als gut gemeistert. Bei mir sah das dann aber doch anders aus. Um es kurz zu beschreiben. Ich bin quasi von der einen Seite auf die andere Seite gefahren und, da ich das Bremsen ja doch nicht ganz so beherrschte, hab ich die Hilfe des Netzes benutzt und mich einfach daran gestoppt. So ging das so ziemlich den ganzen Weg und mein Herunterfahren hat auch nur ungefähr eine Stunde gedauert und die Stürze waren auch kurz unter dem Level des Nicht-mehr-zählbaren. Unten angekommen, war Caaro schon wieder auf dem Weg nach oben und ich hab mir ne heisse Schokolade gegönnt. Während ich mit anderen so dasaß, kam die Sabine mit einem Skimobil heruntergefahren. Sie hat sich also wirklich nicht getraut (verständlich, hätte ich gewusst, dass ich ne freie Skimobilfahrt bekomme, hätte mich auch nix herunterbekommen) und wurde dann heruntergefahren. Ihr Entschluss war also ins Ausleihcenter zu gehen und ihre Down-Hill-Ski in Langlaufski umzutauschen. Obwohl ich natürich super gerne noch einmal heruntergefahren wäre, habe ich mir aber ein Herz gefasst und bin mir ihr gefahren, damit sie net so allein is (Anmerkung: Se on valhe (das ist eine Lüge)). So haben sich also die Wege getrennt und Caaro ist noch mehrmals die Piste heruntergefahren und ich hab mich im Langlauf geübt. Abend wieder angekommen, haben wir erneut ein feines Abendessen bekommen (Rentier) und sind natürlich wieder zum Entspannen in die Sauna und ins Eisloch gegangen.
MontagUnser Abreisetag, Montag, begann etwas später als üblich, da das Frühstück um eine Stunde nach hinten verschoben wurde. Nach dem Frühstück ging es dann ans Packen und wenig später ging es auch schon wieder zum Bus, der uns nach Rovaniemi gefahren hat. Dort angekommen, hatten wir noch einige Zeit, um uns die Stadt anzuschauen und so sind wir durch die Heimatstadt der mitlerweile weltberühmten finnischen Band Lordi gelaufen. Der Weihnachtsmark war aufgrund des geschlossen Zustands mehr als enttäuschend und somit ging es zum Mittagessen in ein mexikanisches Restaurant. Hat uns allen natürlich sehr gut geschmeckt. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Souvenirladen, ging es dann Richtung Bahnhof, wo der Santa Claus Express schon auf uns gewartet hat. Wir wussten ja, dass dieses Mal drei anstatt zwei Leute in einer Kabine waren. Worauf wir jedoch nicht vorbereitet waren, war, dass alle drei Betten übereinander waren und somit eine ziemliche Höhe vorhanden war. Aber aufgrund der doch miteinander vereinbaren Schlafpräferenzen gab es keinen Stress bei der Verteilung der Betten. Um uns zu beschäftigen, sind wir in den Speisewagen gegangen und haben dort „Nacht in Palermo“ gespielt. Als wir jedoch zurückkamen, war unser Appartment mehr als kalt, was daran lag, dass das Fenster geöffnet war. Der Versuch das Fenster zu schliessen, scheiterte leider, da es mitlerweile doch leicht eingeeist war. Nun ja, der Schaffner, der zufällig bei uns vorbeiging, war mehr als nicht willig uns zu helfen und somit haben Caaro und ich etwas konstruiert, sodass das Fenster wenigstens ein wenig geschlossen war und net ganz auf. Bei späteren Versuchen hat es jedoch langsam geklappt und somit hatten wir eine Nacht ohne zu grosses Frieren.
DienstagDer Dienstag begann mit dem dezenten Alarm von meinem Wecker. Ich habe mich also gemütlich fertig gemacht, Zähne geputzt und wollte gerade die anderen wecken, als der Zug plötzlich stehen blieb. Ich habe aus dem Fenster geschaut und stellte fest, dass wir in Pasila/Helsinki waren. Natürlich blieb für die anderen keine Zeit sich gemütlich zu waschen und somit haben wir alle in totaler Hektik unsere Sachen gepackt. Der Zug fuhr aber schon wieder an und somit sind wir dann bis zum Hauptbahnhof in Helsinki gefahren. Wir haben uns von denjenigen, die es in Pasila auch nicht geschafft hatten auszusteigen verabschiedet und um den Trip abzuschliessen, haben Caaro und ich den Bus nach Hause genommen, wo wir dann wieder gut angekommen sind.
So, dass war also unser Reisebericht von unserem Trip nach Lappland. Jetzt wisst ihr so ziemlich über alles Bescheid, was wir erlebt haben und anhand der Bilder bekommt ihr auch noch mal visuelle Eindrücke.
Ganz liebe Grüße aus Helsinki senden Euch
Caaro und Basti 10月12日 ihr werdets nicht glauben..........aber es schneit!!!! Und das Mitte Oktober, das glaubt uns kein Mensch!!!! 9月30日 Caaros NewsletterAch ihr lieben,
sooo lange hab ich mich schon nicht gemeldet, was? Das ist man nach Mexiko gar nicht mehr gewöhnt, aber irgendwie ist das Leben hier in Helsinki auch anstrengder. Obwohl ich noch nicht genau weiss, woran es liegt. Meine Theorie ist ja, dass ich hier nicht alleine bin und es demnach schier unmöglich ist, mir einen Abend komplett frei zu nehmen. Es kann aber auch daran liegen, dass wir mit Augaben, Aufsätzen, Präsentationen und Bücher lesen so zugebombt werden, dass man einfach viel weniger Zeit hat.
Naja, wie auch immer, heute ist der Tag and dem ich schreibe! Und ich habe es auch brav nach Interessensgebieten aufgeteilt. Selektives Lesen nennt man das auch*ggg*!
Die HauptdarstellerZugegeben, diesen Titel habe ich vielleicht falsch gewählt, aber ich muss euch ja vorstellen, mit wem ich hier so abhänge, oder? Also, erstmal gibts es die deutsche Fraktion: Basti, Conny, Anja und Claudia. Wir alle kennen uns aus Bad Honnef. Ich wohne mit Anja und Hanni zusammen. Hanni ist Österreicherin und auch ne ganz Nette! Ich nenne uns auch gerne mal „meine kleine Familie“. Die Anderen stimmen da zwar nicht ganz zu, aber egal. Wir kochen oft zusammen (ich koche und der Rest spült*gggg*), spielen lustige Spiele und haben auch viele Kurse zusammen. Aussedem sind wir daueronline bei Skype, was die Produktivität kaum beeinflusst *schmunzel*. Ausserdem haben wir noch Yiu (gesprochen You), unseren Tutor. Anfangs sollte er uns nur zeigen, wo es in Helsinki langgeht und wo wir was anmelden müssen. Aber aus irgendeinem Grund findet er uns ganz nett und jetzt zählt er uns auch schon zu seinen Freunden! Datt nenn ich Karriere!!!! Yiu ist Chinese und manchmal einfach nur Göttlich! Er hat nur zwei Gesichter: böse und das Chinesenlachen! Und er ist ganz schön fies, was schon wieder lustig ist. Schon in der ersten Woche gab er mir den Namen „Evil Mom“ (Fiese Mama). Ich weiss gar nicht, warum. Ich bin doch nich fies, oder ???*zwinker* Und dann ist da noch China (Phoenix und Florence), Holland (Vera und Jennifer), Portugal (Virgo und Chico), Mexiko (Pablo) und natürlich die vielen Finnen, deren Namen man sich einfach nicht merken kann! UniSchönes Thema, die Uni. Mama und Papa hören bestimmt gerne, dass das Niveau an der Uni hoch ist und wir echt viel tun müssen. Aber wie meine Oma Gerda in ihrem Brief heute schon gesagt hat: Das findet sie gar nicht schön! Wir haben 21 Stunden Uni in der Woche plus einen Webkurs der nur im Internet stattfindet. Normal für einen finnischen Student wären maximal 15, aber das war uns echt irgendwie zu wenig. Das sind sechs Kurse, eigentlich hört sich das wenig an. Das Problem ist nur, dass jeder Professor uns vollstopft mit Aufsätzen, lesen und Präsentationen. Und die Recherche, das Schreiben, das Formattieren und Co nimmen extrem viel Zeit in Anspruch. Ach ja, und dann ist da ja noch Finnisch! Ich weiss, nichts ist unmöglich, aber mal ganz ehrlich: Nicht das ganze Leben besteht aus Toyota!!!! Finnisch ist echt schwer! Die Sprache hat überhauptkeine Ähnlichkeit mit irgendeiner Sprache die ich spreche. Und es wird gesagt, es ist einfach zu lesen, weil man wirklich JEDEN Buchstaben liest. Hier ein kleiner Test für euch: Ymmärrätkö sinä? Kyllä, minä ymmärrän! (Verstehst du? Ja, ich verstehen!) kahdeskymmenesensimmäinen heist einundzwanzigste. Und das ist noch das leichteste im Finnischen (sagen auf jeden Fall Basti, Conny und Anja) weil es logisch aufgebaut ist. Blöd übersetzt heisst es: zwei-zehn-eins-ste. Also ich weiss nicht, für mich ist Finnisch noch viel zu hoch. Mal ehrlich, die konjugieren das Wort „Nein“!!!! Kann man sich das in der deutschen Sprache vorstellen??? NEIN: Ich nei ein Brot, du neist ein brot, er/sie/es neit ein brot, wir neien ein brot, ihr neiten ein brot, sie neien ein brot???? Hier ist das so! Schön an der finnischen Sprache ist auch, dass sie anstatt neue Wörter in den Satz integrieren einfach Superendungen an ein Wort packen. Saksa- Deutschland, saksassa – ich komme aus Deutschland, saksalainen- ich bin Deutsch. Das sind ein paar von denen die wir gelernt haben. Die Endungen muss man echt verstehen, weil man den Satz sonst komplett missinterpretiert. Und das wolln wa ja nu nich! Naja, ansonsten inst der Unialltag halt wirklich Alltag. Wir haben Montags, Dienstags und Freitags früh unterricht, dafür Mittwochs und Donnerstags spät. Eigentlich mag ich das nicht so gerne, weil man sich auf keine Zeit richtig einstellen kann. Aber wenigstens ist das nicht wie in Bad Honnef für mich jeden Morgen halb sechs! Das ist so toll wenn man um acht Uhr Uni hat und um sieben aufstehen kann!!!! AusflügeNatürlich kennt man die Landkarte und damit auch die Region um Helsinki, aber ich hätte mir echt nie träumen lassen, dass man hier an einem verlängerten Wochenende „einfach mal so“ nach Stockholm fährt. Oder dass, wenn man Samstags morgens früh aufwacht, das Wetter schön ist und man sich denkt: Heut wäre ein schöner Tag um mal nach Tallin in Estland zu fahren. Und auch Helsinki selber hat extrem viel zu bieten! Da gibt es den Stadtteil „Suomenlinna“, der früher eine Festung war. Da kommt man nur mit dem Böötchen hin (dauert ca 20 Minuten) aber es ist echt ein Tag Urlaub. Die Photos habt ihr ja schon auf dem Blog gesehen und die dazu passende Geschichte auch, deshalb werd ich das jetzt kurz halten. Dann gibts es noch die historische Insel Seurasaari, auch von uns auch 40 Minuten mit dem Bus. Das Interessante an dieser Insel ist, dass dort 400 Jahre alte Bauernhöfe, Kirchen, Ratshäuser und sonstiges stehen. Der Herr Seurasaari hat sich Anfang der 20 Jahrhunderts gedacht, dass sich irgendwann einmal irgendwer für die alten Bauwerke interessieren würde und es doch schade wäre, sie einfach plattzumachen. Also hat er sie gekauft und auf die Insel gestellt. Und mit den Jahren kamen immer mehr dazu. Jetzt ist das ein riesengrosses Freilichtmuseum, auch Teil vom Unesco Welterbe (wenn ich mich richtig erinner) und einfach nur ein Besuch wert. Helsini selber hat man in einem Tag gesehen, so klein ist es..... :- ( Aber dafür auch sehr schön. Der Zar Alexander hat Helsinki zur Hauptstadt auserkoren und beauftragte den DEUTSCHEN Architekten Carl Ludwig Engel Helsinki mal aufzumöbeln. Deshalb gibt es heute noch alte reich verzierte Häuser (manche sagen kitschig), viele Strassen mit Kopfsteinpflaster und echte Prunkbauten wie den Senatsplatz, den „Dom“ und die vielen Parks. Vor knapp vier Wochen waren wir mit den anderen Austauschstudenten in Tallin, der Hauptstadt von Estland. Sehr schön da, kann man nicht anders sagen. Auch wenn es extrem ungewohnt ist, nicht in Euro bezahlen zu können! Ich glaube, zum ersten Mal seit fünf Jahren musste ich für einen Tagesausflug Geld tauschen!!!! Ach ja, so sehr hat man sich schon an den Euro gewöhnt. Tallin ist eine urige Stadt: überall stehen alte Gebäude (einige fast schon am verfallen), hübsche Kirchen und auch hier läuft man nur auf Kopfsteinpflaster. Man sagt, dass diese Stadt noch nie zerstört wurde und dass man deshalb den Wandel der Zeit verfolgen kann. Ich hab davon keine Ahnung, ich fands einfach nur schön. Und der Alkohol ist da für finnische Verhältnisse extrem billig, deshalb haben wir uns auch jeder eine Flasche gekauft. Ich hab mir Martini ausgesucht, in Gedenken an George Clooney und seine Werbung! Ahhh, der Clooney-Schorsch! Ende Oktober geht es für uns dann endlich nach Stockholm. Wir machen die nöchtliche Fährenüberfahrt und werden dann morgens direkt ins kalte Wasser geschmissen: Sightseeing, Museen, etc. Das wird bestimmt anstrengend. Und Yiu hat schon gesagt, das erste was er macht wenn er in Stockholm ankommt: er geht sofort zu Burger King und isst. Denn das gibt es in Helsinki nicht, genausowenig wie einen Starbucks!
Das Studentenleben (auch Party genannt)Das gute alte Studentenleben lerne ich jetzt auch endlich mal kennen! Ernähren tun wir uns mehr oder weniger von Nudeln, Reis und Knäckebrot. Das ist am günstigsten hier! Denn man muss ja sparen, falls man mal in die Disko gehen will. Da kann man locker 5 Euro Eintritt, 2 Euro Garderobe rechnen und dann kostet ein Cider oder ein Bier schon 5 Euro. Deshalb gehen wir aus Prinzip nur unter der Woche weg, mit einigen Aussnahmen fürs Wochenende. Das Fever, meine persönlicher Favourit. Da gibts ne kleine Tanzfläche, viel Platz zu sitzen und unter der Woche Bier und Cider für einen Euro. Yeahhhhhhh!!!! Schade nur, dass der letzte Bus um halb zwei fährt und danach leider nur noch das Taxi. Ansonsten gibt es realtiv viele Parties in „Pasila“, in dem Studentenwohnheim neben dem anderen Haaga Campus. Ich bin da nich ganz so oft, weil jedesmal die Polizei kommt und man nach Hause gehen muss. Aber ab und zu geht man da doch hin, nur um um zwölf wieder zu Hause zu sein*Ggg*. Immerhin ist man da gewesen!!!!!
Ja, ansonsten gibt es nicht viel Neues. Hier wird es Herbst, und zwar schnell! Der Baum vor meinem Fenster hatte vorgestern noch ganz viele gelbe Blätter und seit heute morgen sind sie alle weg. Jetzt ist dem Baum bestimmt kalt. Aber auch selber Schuld, warum muss er auch alle seine Blätter verlieren, kann der darauf nicht besser aufpassen???? Dunkel wirds glaub ich auch schon früher als in Deutschland. So um sieben ist es hier zappenduster. Und das Tolle ist: Das überrascht uns immer wieder!!! Wir gewöhnen uns irgendwie nicht dran, das es erst Ende September ist und wir schon mitten im deutschen Oktober sind. Am Freitag waren wir bei Lidl (jaaa, LIDL!!!!) einkaufen und es war wie zu Hause. Ich muss ja zugeben, wir mussten es ausnutzen: Wir haben sofort Spekulatius und Lebkuchenherzen gekauft! Nur für den Nikolaus und den Adventskalender war es noch ein wenig zu früh.....!
So meine Lieben, das war jetzt aber eine wirklich lange email. Ich hoffe, ich habe euch nicht allzulang von euren anderen Tätigkeiten abgehalten...??? Lasst es euch gut gehen, grüsst mir die Welt und lasst mal von euch hören, ja???
Gruss und Kuss
Moi moi
Caaro
9月8日 Schule, Party, LebenTerve! Nachdem wir beide ja in letzter Zeit zugegebenermassen eher selten hier hineingeschrieben haben (wir finden das Wort „gar nichts“ so abwertend), ist es nun mal wieder an der Zeit euch mit ein paar unserer Erlebnisse zu beglücken. Natürlich kann man auch alles anhand unserer Fotoalben bildlich sehen und somit ist das Gesamtbild perfekt. Nun aber zu uns: Mitlerweile sind es ja nun schon fast drei Wochen, die wir hier in Helsinki verbracht haben. Und davon gehören auch schon zwei Schulwochen dazu, die wir selbstverständlich für ausgiebiges Lernen nutzen. Ich mein es bleibt uns nicht viel anderes übrig, denn so ziemlich jedes Fach bringt jede Woche ein Assignment mit sich und somit sitzt man nicht nur eine halbe Ewigkeit in der Uni (ja, die Stunden dauern hier 3 Stunden), sondern eben auch noch mal so lange zu Hause. Aber zu den drei Stunden, die eine Unterrichtseinheit mit sich bringt, sei gesagt, dass es eine Pause mittendrin gibt - lso quasi Bad Honnef Niveau und das sind wir ja gewöhnt. Ansonsten könnten die verschiedenen Kurse nicht unterschiedlicher sein. Es geht von mehr als interessanten Fächern bis hin zu absolut unnötig und man hat es eben nur genommen, weil es ein Pflichtfach ist, was die Uni hier verlangt. Desweiteren sei zu den Kursen gesagt, dass sie jeweils 8 Wochen gehen und dein ein Quartal vorbei ist. Das heisst für uns gibt es dann ab Mitte/Ende Oktober einen völlig neuen Stundenplan mit völlig verschiedenen Kursen. So kann man eine Menge abarbeiten, aber (wie schon angedeutet) ist die workload eine ziemlich große. Aber nichtsdestotrotz haben wir auch außerhalb der Uni Spaß und sitzen nicht die ganze Zeit an den Assignments. So gehen wir natürlich ab und zu abends mal weg und geniessen das Nachtleben in Helsinki. Dafür sorgt auch schon Kanto (die Organisation für die Austauschstudenten), denn es gibt so ziemlich jede Woche eine Veranstaltung, die von denen organisiert wurde (u.a. Bowlen) und anschliessend geht es dann in einen Club, wo wir für den Eintritt und die Getränke vergünstigte Konditionen bekommen. Auch Ausflüge nach Tallin (nächsten Samstag) und Stockholm (Ende Oktober) werden organisiert und sind wesentlich billiger, als wenn man allein dorthin reisen würde. Und zum Partyleben hier sei desweiteren gesagt, dass die Finnen eine reine Trinkernation zu sein scheinen, denn wo man nachts auch hinschaut, man sieht überall betrunkene Menschen. Da fragt man sich selbstverständlich, wo die das Geld herhaben, denn wie gesagt: Billig ist der Alkohol hier nicht gerade! Da wir aber doch auf unser Budget schauen müssen, sind auch mal nette Spieleabende in der WG von Caaro drin und allseits beliebt sind natürlich Bastis Keksmitbringsel, denn eins ist sicher: Die sind immer vorhanden. Es werden dann Spiele wie Poker, Doppelkopf oder auch Vögeln gespielt und nach einem netten (zuvorgekochten) Abendessen spielt es sich doch in so einer gemütlichen Runde am Besten. Ein weiteres Event und das sei insbesondere erwähnt, war aber die Freshmen-Party, die diesen Mittwoch stattfand. Jedes Jahr beginnen ja an den Unis neue Studenten (die so genannten Freshmen) und für genau diese ist diese Party gemacht (die Austauschschüler dürfen aber auch dabei sein). Es bilden sich also Grüppchen um die 30 Mann und diese haben meist ein Thema, zu dem sie sich verkleiden müssen. Unsere Austauschschülergruppe hatte das Thema „Touristen“, woraus wir dann Sporttouristen gemacht haben, jedoch nur 6 von 30 Studenten diesem Thema und der entsprechenden „Verkleidung“ nachgekommen sind. Man trifft sich also mit der gesamten Gruppe so gegen eins in der Stadt und dann geht es los zu den Checkpoints, wo jeweils so zwei bis drei Studenten aus den älteren Semestern stehen und dem Team eine Aufgabe geben. Wir hatten dann so lustige Aufgaben, wie pantomimisch der anderen Hälfte des Teams vorzumachen, dass wir japanische Touristen auf der Suche nach einem Sexgeschäft sind. Eine andere Aufgabe war dann das Erstellen einer Band und einer Fangemeinde. Die Band hat sich dann ein Lied ausgesucht, was anschliessend aus dem Radio gespielt wurde. Da aber weder Schlagzeug, Gitarre oder sonst was vorhanden waren, mussten wir improvisieren, sodass Basti dann spontan zur Gitarre von Claudi wurde und im Verlauf des Liedes auch die Rollen gewechselt wurden. Caaro hat dann (und das kann sie am Besten) die Sängerin gemiemt. Naja, nach jeder Aufgabe wurden dann Punkte von der Jury vergeben. Ein weiteres sehr beliebtes Spiel war das im Kreis um eine Stange rennen und anschliessend mit einem Kinderauto den Berg herunterfahren. Caaros und Bastis Highlight war dann aber die Partneraufgabe. Es wurden den Beiden die Augen verbunden und jeweils ein Bein mit dem des Anderen zusammengebunden und dann mussten sie blind den Rufen der restlichen Gruppe folgen, um irgendwo weit weg ein Stück Papier zu finden, worauf Fragen waren, die das Team anschliessend beantworten musste. Natürlich (und wir sind ja nicht umsonst in Finnland) wurde dieser ganze Partyspaß mit Alkohol noch viel lustiger und wenn man sooo früh anfängt zu trinken, muss man sich gar nicht wundern, wenn die ein oder andere Aufgabe etwas komplizierter wird. Abends ging es dann ins Royal Onnela (einem hammergeilen Club hier in Helsinki). Leider, aufgrund starker Müdigkeit und Versehrtheit, sind die Caaro und der Basti mit einigen anderen dann schon nach 2,5 Stunden wieder gegangen und es ging nach Hause ins Bett.
Ja, so viel also zu den Geschehnissen der letzten Zeit. Wir werden euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten. Bis dahin, machts gut.
Moi moi
Caaro und Basti 8月26日 Die ersten TageMoi nach Deutschland!
Nachdem nun wieder ein paar Tage vergangen sind, dachten wir uns, dass wir euch mal wieder über die neuesten Geschehnisse informieren.
Weiterhin ist hier einfach alles nur schön. Wir geniessen die Zeit hier sehr, denn schliesslich sind ja noch Ferien und die müssen wir ja auch nutzen. Aber morgen geht dann offiziell die Uni wieder los und wir müssen mal schauen, was dann der Alltag so bringt, denn schliesslich wollen wir ja als Austauschschüler als besonders gut durchgehen und damit müssen wir dann doch was tun.
Aber nun zu den letzten Tagen. Fangen wir mit Freitag an. Nachdem wir ja Donnerstag den ersten Orientation Day hatten und alles mögliche gehört haben, was sowieso klar ist, haben wir dann am Freitag früh noch einmal die Chance gehabt mit der Katri Salmi über unsere Stundenpläne zu gehen und uns anzuschauen, ob denn alles so richtig ist. Wie wir festgestellt haben, stimmte nicht alles ganz 100%ig und daher haben wir anschliessend noch eine Weile gebraucht, um das Ganze dann so aufzumöbeln, sodass es mit den Vorgaben von beiden Unis auch übereinstimmt. Mensch, das war mal wieder ein Akt. Naja, wir haben uns dann später mit allen Austauschschülern von unserem Campus getroffen und sind gemütlich zum Pasila Campus gefahren, wo dann Kanto (die Organisation für die Exchange Students) Einweisungen gegeben hat. Ausserdem gehörte zu diesem Programmpunkt noch eine Stadtrundfahrt, in der wir gelernt haben, dass die Finnen eigentlich die Besten in allen Disziplinen sind. Und wenn sie es nicht sind, dann erfinden sie eben eine neue, ähnliche Disziplin, wo sie dann wieder die Besten sind. Abends gab es dann zum ersten Mal richtig Party. Zusammen mit allen anderen Austauschschülern von Pasila, Malmi und den ganzen anderen Teilen der Uni haben wir abends gefeiert. Wir sind nach Helsinki reingefahren und haben in einem Club richtig Party gemacht. Da die ganze Geschichte durch Kanto organisiert wurde, hatten wir mir entsprechendem Passwort auch freien Eintritt und mussten nur für die Getrönkeaufkommen. Wir können euch aber sagen, dass das auch gereicht hat. Und was vielleicht ganz wichtig zu erwähnen ist: Caaro hat das offizielle Prädikat bekommen, dass sie den Move hat. Ein Engländer hat sie nämlich angesprochen und ihr genau dieses gesagt. Also an dieser Stelle: Hut ab Caaro ! ! ! Als der Zeitpunkt erreicht war, wo wir alle (damit sind die Haaga Leute gemeint) hundemüde waren, sind wir dann also Richtung Bus mit einem kleinen Abstecher zu McDonalds. Der Busfahrer teilte uns aber mit, dass er nicht bei unserer Station halten würde und wir zu einem anderen Bus müssten. Natürlich haben wir den nicht mehr geschafft und daher war dann die nächste Bahn die schnellste Option nach Hause zu kommen. Jedoch mit einer kleinen Wartezeit von 40 Minuten.
Am Samstag waren wir dann nach dem Ausschlafen wieder Richtung Innenstadt unterwegs, denn wir haben uns an der Central Station getroffen, um gemeinsam zu Ikea zu fahren, da die Wohnheime doch nicht den richtigen Komfort bieten. Dort haben wir dann also eingekauft. Leider fuhr der Bus dann aber so unregelmässig, dass wir nach dem Einkauf dezente 2,5 Stunden warten mussten, bis der nächste Bus fuhr. Und man kann schon sagen, dass bei bedecktem Himmel und einem recht starken Wind die Kälte schon gut zu spüren ist. Da Basti für dieses Wetter leicht underdressed war, hat er dann vom Jou (für die Schreibweise wird keine Haftung übernommen) den Anzug Overall der Schule angeboten bekommen, den dieser zufällig grad dabei hatte (Anmerkung: Jou ist einer der Tutoren vom Haaga Campus). Basti hat diesen natürlich sofort übergezogen. Ansonsten wurde bei Erbsen und Erdbeeren die Zeit gut rumgebracht und wir sind wieder sicher in Helsinki angekommen. Anschliessend gab es einen kleinen Einkauf im R-Kioski, wo wir die Zutaten für Pizza gekauft haben, die wir dann abends alle (alle bedeutet Caaros WG, Conny und Basti) genossen haben. Da die Müdigkeit uns dann aber doch überkam, sind wir abends nicht ausgegangen, sondern haben uns gemütlich bei einem Bier zusammengesetzt und gequatscht. Heute ging es dann wieder in die Stadt zur Central Station, da wir uns mit Mari (einer City Sherpa) verabredet hatten. Diese hat uns dann für umsonst eine Tour durch die Stadt gegeben, wo wir dann den Hafen, den Flohmarkt und viele andere Sachen gesehen haben und unter anderem auchden Blick auf Helsinki (von oben) hatten.
Und jetzt sitzen wir hier und schreiben euch diese Nachricht. Unser Finnisch wird stetig besser, jedoch ist die Ausbeute eines Tages nur maximal ein neues Wort. Aber ab nächster Woche haben wir in der Uni ja auch einen Finnisch Kurs und dann werden wir die finnische Sprache rocken.
Also ganz liebe Grüße aus Helsinki in alle Welt,
Caaro und Basti 8月22日 Unser neues ZuhauseMoi ihr Lieben,
schöne Grüsse aus dem sonnigen und warmen Helsinki!
Wir haben uns schön brav am Flughafen getroffen und auf dem Bustransport zum Wohnheim gewartet- ganze drei Stunden. Nach drei Stunden ( Caaro hatte ja noch länger gewartet, weil sie früher als Basti angekommen ist) war es soweit: Caaro durfte in den Pick-Up Bus, Basti musste warten oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Aber man ist nicht so: Caaro hat ihren Platz ehrenwerterweise abgetreten um Basti Gesellschaft zu leisten. Man muss es so sehen: Wenn Caaro alleine gefahren wäre, hätte sie das zehn Monate hören können "Du bist damals alleine im Bus gefahren OHNE MICH und ich soll dir jetzt helfen??????" Nein, das wollte ich nicht!
So gegen fünf sind wir am Pasilla Campus angekommen um dort unsere Wohnungsschlüssel entgegenzunehmen.
"Man, wat wollten wir die Schlüssel!!!"
Aber Pustekuchen, Schlüssel iss nich! Schlüssel werden auch sowieso VÖLLIG überbewertet. Vor allen Dingen, wenn alle anderen Austauschstudenten einen Schlüssel im Umschlag hatten, nur wir nicht *schnief*. Etwas Gutes hatte es ja, Caaro hat ihre Mitbewohnerin, die Hanni, kennengelernt. Immerhin waren wir drei die Einzigen, die dort sassen und gewartet haben.
Irgendwie haben wir es dann doch hingekriegt, wie immer!
Wie, das wissen wir selbst nicht genau, denn eigentlich haben wir nur gesessen und gewartet. Macht auch Spass! Anna Mari Fagerström hat es geschafft, dass irgendwer Hannis und Caaros Zimmer aufschliesst und das Anja (Caaros Mitbewohnerin) uns die Haustür aufmacht. Nach gefühlten zehn Stunden Wartezeit, kaputt von der Reise und den vielen neuen Eindrücken waren wir dann endlich zu Hause. Zum Glück war es noch früh genug, um Bier zu kaufen*lach*. Aber das hatten wir auch gesagt: Wenn wir glücklich in Helsinki angekommen sind, dann trinken wir ein Bier auf das spannende Jahr! Gesagt, getan!
Gut, man müsste noch erwähnen, dass Basti auf dem Boden schlafen musste (in seine Wohnung kam er nicht rein). Der Aaaaaarme!!! Aber er sagt, er habe gut geschlafen, was ja auch guter Caaro Boden! Und er hat Harry Potter zum Einschlafen hören dürfen, dass kriegt man nicht überall. Service nenn ich das!
Heute haben wir endlich unsere Schlüssel abgeholt und sind offiziell eingezogen. Für gemütliche 2,35 € waren wir in der Mensa essen. Ganz ehrlich: hat geschmeckt!!!!! Also Muttis, IHR kriegt Konkurenz!
Danach waren wir einkaufen. Man, das ist ganz schön teuer hier. Aber wir gönnen uns ja sonst nix, also ist auch ab und zu mal ein Keks drin! Man kann 1/3 auf die deutschen Preise draufrechnen, ich sag euch, dass summiert sich!
Mit den neuen Errungenschaften (Schwamm, Lappen, Putzzeug) gings dann ans ........ Putzen.
Jetzt sind wir müde und kaputt!
Kiitos (Danke) fürs Lesen und
Moi moi
Caaro und Basti
7月1日 es ist soweit...... am 21 august gehts für uns zwei ab nach helsinki, da wo die kälte regiert!
auf diesem blog erhaltet ihr alle wichtigen infos, neuigkeiten und vor allen dingen photos!!!
also immer mal reinschauen damit ihr "up to date" seid!
in diesem sinne,
caaro und basti |
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